
25 Oct 2007
Zweifarbige Armaturenbrett-Überzüge auf Nakan®-Drysol-PVC-Basis: Ästhetischer Look und konkurrenzlose Griffigkeit
Resinoplast, eine auf Vinylcompounds spezialisierte Tochtergesellschaft der Arkema, gehört zu den unumgänglichsten europäischen Anbietern von Automobil-Innenausstattungen. Ihre neuen Innovationskapazitäten hat die Resinoplast nun als Beitrag zur Entwicklung der sogenannten „In-Mold-Technologien“ in den Dienst der Automobil-Innenausstatter gestellt. Diese Technologien ermöglichen die Herstellung zweifarbiger Überzüge einschließlich optionaler Logo-Intarsien zur Verkleidung von Armaturenbrettern. Sie liefern einen ästhetisch ansprechenden Look und eine konkurrenzlose, lederähnliche Griffigkeit.
Die Nakan®-Drysol-Pulver von Resinoplast auf Basis von plastifiziertem PVC werden mit Hilfe des Schalengussverfahrens (auch „Slush-Molding“ bzw. Rotationssintern) umgewandelt. Dieses Verfahren ermöglicht die Fertigung von Überzügen, die sich besonders zur Verkleidung bestimmter Cockpit-Elemente eignen, wie etwa des Schaltbretts, der Innentürverkleidung oder auch der Mittelkonsole.
Unter den führenden europäischen Autoherstellern herrschte in den vergangenen Jahren eine äußerst intensive Nachfrage nach neuartigen und originellen Innenausstattungsoptionen. Die Differenzierung des Innendesigns war jedoch trotz der zahlreichen verschiedenen Materialien und Anwendungsverfahren nur durch Zusammensetzen mehrerer Teile oder auf vereinfachten Formen möglich. Vor diesem Hintergrund hat sich Resinoplast stark in die Entwicklung neuer Technologien eingebracht, um Innenausstattern mehr Design- und Farbfreiheit bei der Verwendung einzelner Teile bzw. Materialien zu bieten.
So wurde auf der Grundlage der Kenntnisse und Kompetenz im Bereich des „Slush-Molding“-Verfahrens die „In-Mold“-Technologie entwickelt. Diese Technologie erlaubt unter Beibehaltung des klassischen „Slush-Molding“-Verfahrens die Erzeugung eines zweifarbigen oder in einzelnen Bereichen z.B. mit Logos dekorierten Überzugs mit einer ausgezeichneten Pigmentstruktur. Neu ist an diesem Verfahren schlicht die Hinzufügung einer ersten Phase, in der mittels einer unmittelbar in der Form erfolgenden Pulverisierung eine Coatingschicht aufgebracht wird.
Diese Kombination aus Beschichtung und PCV-Slush-Verfahren garantiert die technischen und ästhetischen Eigenschaften des Schaltbretts. Eine derartige liniengerechte Dekoration des Überzugs auf PVC-Basis ist jedoch nur aufgrund einer präzisen Anpassung der Verkleidungs- und Supportkomponenten möglich.
Zahlreiche Autobauer führen derzeit eine Typenprüfung dieses bereits bei Serienmodellen angewandten Verfahrens durch.
Bei der Entwicklung des „In-Mold“-PVC konzentrierte sich die Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Resinoplast vor allem auf folgende Aspekte:
- Beachtung der Pflichtenhefte der Hersteller im Hinblick auf die Haltbarkeit, Sicherheit, Emissionen etc.
- Extrem hohe thermische Stabilität (bis 260°C) zur Gewährleistung der Beständigkeit im Rahmen des „Slush-Molding“-Verfahrens.
- Kompatibilität zwischen Support und Beschichtung zur Gewährleistung der Adhäsions- und Alterungseigenschaften.
- Anwendungsfreundlichkeit: perfekte Deckkraft und Maskierung zur Sicherstellung einer sauberen Farbtrennlinie sowie zur Verhinderung des Farbverlaufens.
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420, rue d'Estienne d'Orves
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