Biopark

Biopark Terneuzen – natürlicher Standort für Unternehmen der Biowirtschaft

Rosendaal Energy lässt sich im Biopark nieder: Die Herausforderungen von gesellschaftlicher Verantwortung, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit meistern

Terneuzen, Nierlande, 16. Mai 2008 – Biopark Terneuzen bringt Unternehmen zusammen, die ein Potenzial für den gegenseitigen Austausch und Einsatz von Nebenprodukten und Abfallströmen als Rohmaterialien oder Energiequellen für eigene Prozesse haben. Diese als „Smart Links“ bezeichneten Partnerschaften, die sich in biowirtschaftlicher Hinsicht ergänzen, tragen dazu bei, die Umweltbilanz der beteiligten Firmen zu optimieren, während sie Synergien zwischen industrieller Aktivität und Nachhaltigkeit fördern.

Zu den Unternehmen, die sich ganz gezielt zur Niederlassung im Biopark Terneuzen entschlossen haben, zählt Rosendaal Energy, ein Hersteller von Biodiesel für den europäischen Markt. 2006 von Bart Rosendaal gegründet, zog es Rosendaal Energy aus mehreren Gründen nach Terneuzen: „Wir brauchten einen Hafenstandort mit direktem Zugang zur hohen See,“ erläutert Rosendaal. „Logistisch bot uns Terneuzen exakt was wir suchten.“

Doch Biopark Terneuzen bringt nicht nur logistische Vorteile mit sich. Wenngleich industrielles Wachstum unbestreitbar einen grundlegenden Faktor für Wirtschaftskraft und Wohlstand darstellt, sind auch die sozialen und Umweltauswirkungen sorgfältig zu beurteilen. Um diese Auswirken zu minimieren, ist das „Smart Link“-Konzept darauf ausgerichtet, dass alle aktuellen und neuen Teilnehmer an der Biopark-Initiative sich in nachhaltigen Projekten engagieren, von denen sie gemeinsam profitieren. Auf der einen Seite fördert Biopark die industrielle Erschließung und die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Auf der anderen Seite aber wacht die Initiative auch über die ökologische Gesundheit der Gebiete und sorgt durch laufende Maßnahmen gemeinsam mit Experten dafür, dass Flora und Fauna erhalten werden.

Diese Aspekte sind auch Grundpfeiler der Unternehmensphilosophie von Rosendaal Energy. Der Firmengründer lässt keinen Zweifel an der hohen Priorität von gesellschaftlicher Verantwortung und Nachhaltigkeit: „Wir sind uns der Bedeutung einer verantwortlichen Beschaffung im Einklang mit guten sozialen und Umweltpraktiken sehr bewusst,“ so Rosendaal. „Wir achten sorgsam darauf, dass unsere Rohstoffe aus nachhaltigen Quellen stammen.“

Gleichzeitig übersehe man nicht die Wettbewerbssituation gegenüber mehreren großen internationalen Herstellern. Das Überleben aufstrebender Unternehmen hängt von ihrer wirtschaftlichen Entwicklungsfähigkeit ab.

„Wir operieren in einem Massenmarkt,“ sagt Rosendaal, „und müssen daher in großen Serien zu niedrigstmöglichen Kosten produzieren. Das heißt, flexible Rohstoffbeschaffung ist ein Muss. Im Biodieselmarkt können je nach Verfügbarkeit und Preis unterschiedliche Arten pflanzlicher und tierischer Öle eingesetzt werden. Unser Produktionsprozess muss in der Lage sein, sich den im globalen Markt auftretenden Angebotsschwankungen anzupassen. Zu diesem Zweck bauen wir hier in Terneuzen eine Tanklagerfarm, um flexibel auf Marktentwicklungen reagieren zu können.“

Rosendaal blickt mit Zuversicht in die Zukunft seines Unternehmens und die des Biodieselgeschäfts. „Der Markt ist riesig, aber komplex, was für unsere Geschäftstätigkeit eine Herausforderung darstellt. Bestes Überlebensrezept ist unserer Ansicht nach eine führende Kostenstrategie. Die umfassende Kooperation, die uns durch Biopark Terneuzen bisher zuteil wurde, war sicherlich ein maßgeblicher Faktor auf diesem Weg. Alle erforderlichen Genehmigungen wurden problemlos erteilt, und wir erwarten auch keinen Widerstand gegen unsere Erweiterungspläne. Biopark Terneuzen engagiert sich aktiv wie wir für regionales Wachstum, Innovation und die Entwicklung einer nachhaltigen Zukunft. Ich weiß, dass ich mich jederzeit auf die Unterstützung dort verlassen kann,“ sagt Rosendaal.

Biopark Terneuzen ist schon heute Standort eines soliden Kerns branchenführender Unternehmen, die dort „Smart Links“ für den Austausch und gegenseitigen Einsatz von Nebenprodukten und Abfällen als Rohmaterialien oder Energiequellen etabliert haben. So liefert Rosendaal Energy beispielsweise Wasser an die Recyclinggesellschaft Heros, und Cargill, ein Hersteller von Lebensmittelstärken, versorgt den Alkohol- und Bioethanolproduzenten Nedalco mit Reststärke, aufbereitetem Wasser und Druckluft.

Der Nutzen für die Beteiligten liegt auf der Hand. Sie profitieren von Restwerten, die andernfalls nicht zurückgewonnen würden und ungenutzt blieben, sparen auf diese Weise Lager- und Entsorgungskosten, optimieren ihre Produktionskosten und steigern ihre Rentabilität. Rosendaal sieht Biopark „auf dem Weg, die kritische Masse zu erreichen, die für den Erfolg erforderlich ist.“

Mit Blick auf die weitere Zukunft und Expansion gelten die Präferenzen von Rosendaal dem Business-to-Business-Geschäft, wie der Herstellung von Biokunststoffen: „Glyzerin, ein mögliches Rohmaterial für die Fertigung von Biokunststoffen, entsteht auch in unserer Biodieselanlage und wäre für Unternehmen wie Dow eine wortwörtlich nahe liegende Quelle. Denkbar wäre auch eine Umschlaganlage für Biomasse, die zur Erzeugung umweltverträglicher Energie oder Biokraftstoffen der zweiten Generation genutzt werden könnte, wie BTL. Die Möglichkeiten sind endlos.“

Leseranfragen

Biopark Terneuzen
Noorwegenweg 1
4530 AC
Terneuzen
Netherlands

+31 115 647 400

port@​zeeland-seaports.com

www.zeeland-seaports.com


Hinweise für Redakteure


Über Biopark Terneuzen

Der im Februar 2007 in der Kanalzone Ghent-Terneuzen (Niederlande) gegründete Biopark Terneuzen ist eine „Smart Link“-Initiative, die ein neues Denken in der Entwicklung einer langfristigen agro-industriellen Nachhaltigkeit darstellt. Gestützt auf die schon bewährten wirtschaftlichen Vorteile und den Knowhow-Transfer aus der gemeinsamen Ansiedelung verwandter Unternehmen hebt Biopark Terneuzen diese Plattform auf ein höheres Niveau. Grundlegend für die „Smart Links“ fördert und erleichtert die Biopark-Initiative gezielt die Ausschöpfung von Kernsynergien zwischen den Partnergesellschaften vor Ort. Dies betrifft insbesondere das Potenzial für den gegenseitigen Austausch und Einsatz von Nebenprodukten und Abfallströmen als Rohmaterialien oder Energiequellen für eigene Prozesse. Dies trägt zur Produktivität der Firmen bei, zum Erhalt nicht-erneuerbarer Ressourcen und zur Reduzierung der Umweltbelastung.

Zur wachsenden Liste der industriellen Mitglieder von Biopark Terneuzen zählen neben Rosendaal Energy unter anderem Yara Sluiskil, Nedalco, Cargill, EcoService Europe, Heros und ESV.

Für weitere Informationen über Biopark Terneuzen, siehe < href=https://www.bioparkterneuzen.com target=_blank>www.bioparkterneuzen.com im Internet.

Über Rosendaal Energy

Rosendaal Energy ist ein junges und innovatives Unternehmen, das sich auf die Produktion von erneuerbarer Energie und insbesondere Biodiesel spezialisiert hat. Ab Sommer 2008 wird eine erste Biodieselanlage jährlich 280 Millionen Liter Biodiesel für den nordwesteuropäischen Markt liefern. Das entspricht 3 % der Jahresnachfrage nach Biodiesel in den Niederlanden und macht Rosendaal Energy zu einem der größten Biodieselhersteller in den Benelux-Ländern.

Für weitere Informationen, siehe www.rosendaal-energy.nl im Internet.

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