
10 Aug 2004
Daplen™ von Borealis für Stoßfänger und Längsträgerverkleidung mit minimalem Fugenspalt an der neuen BMW 1er Serie
Auf der Suche nach einem thermoplastischen Kunststoff für die Stoßfänger und Türschweller der neuen BMW 1er Serie wandte sich die BMW-Gruppe auch an Borealis. BMW wollte Material, das sich leicht spritzgießen lässt und Formteile liefert, die neben einer lackierbaren „Class-A“-Oberfläche einen extrem kleinen Fugenspalt zur Karosserie ermöglichen. Gleichzeitig sollten die Teile robust genug sein, um die geltenden Vorgaben für die Aufprallsicherheit zu erfüllen oder zu übertreffen. Darüber hinaus war ein recycelbares Material gefragt, das den Altfahrzeugverordnungen entgegenkommt. Mit der Formulierung anwendungsspezifischer Daplen™ thermoplastischer Polyolefine (TPO) gemäß den Anforderungen von BMW stellte Borealis dem Fahrzeughersteller – rechtzeitig zur Einführung der 1er Serie bis zum Ende dieses Jahres – eine vielseitig Lösung für diese in Form und Funktion äußerst anspruchsvollen Bauteile bereit.
Für die Stoßfänger wurde mit Daplen™ EE109AE ein hoch schlagzähes Material entwickelt, für die Türschweller mit Daplen™ EE340E ein besonders steifes TPO. Beide Polymere verfügen über die typischen Vorteile der Daplen™ Familie für Konstruktionsfreiheit, Gewicht- und Kosteneinsparung sowie Beständigkeit gegen kleinere Stöße und Kratzer.
Um die eng tolerierten Abstände zu benachbarten Karosserieteilen sicherzustellen, wurden die beiden neuen Daplen™ Typen außerdem gezielt für niedrige Wärmeausdehnung und hohe Dimensionsstabilität optimiert. Lackhaftung und Oberflächenqualität sind hervorragend. Die Materialien behalten ihre ausgezeichnete Schlagzähigkeit auch bei niedrigen Temperaturen bei, was vor allem im Fall der Stoßfänger dazu beiträgt, die Verletzungsgefahr für Fußgänger zu verringern. Aufgrund ihrer guten Fließfähigkeit lassen sich beide Polymere bei kurzen Zykluszeiten zu geometrisch komplexen Formteilen spritzgießen.
„In den 1970er Jahren begannen die Fahrzeughersteller, statt Stahl und Chrom für Außenteile zunehmend Kunststoffe einzusetzen,“ sagt Walter Baumann, Vice President, Borealis Engineering Applications. „Die Null-Fuge-Materialien für BMW sind eines der jüngsten Beispiel dieser Entwicklung, wo Ästhetik und Design durch Festigkeit und lange Lebensdauer untermauert werden müssen. Daplen™ ist eine ideale Lösung für diese Anwendungen.“
Leseranfragen
Borealis
Borealis Head Office
IZD Tower
Wagramerstraße 17–19
A-1220 Vienna
Austria
Hinweise für Redakteure
Borealis
Borealis ist ein führender Anbieter optimierter Polyolefinkunststoffe – Polyethylene und Polypropylene – mit einer Jahreskapazität von über 3,5 Millionen Tonnen. Diese äußerst vielseitigen Kunststoffe werden zu Tausenden alltäglicher Produkte verarbeitet, darunter Verpackungen, Fahrzeugteile und Baustoffe.
Neben der Unternehmenszentrale in Dänemark unterhält Borealis Fertigungsstätten in Belgien, Brasilien, Deutschland, Finnland, Italien, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Forschung und Entwicklung ist an vier Innovationszentren zusammengezogen. Das Unternehmen betreibt neun europäischen Zentren für Kundenservice und beschäftigt rund 5.000 Mitarbeiter.
Borealis gehört zu je 50% der norwegischen Ölgesellschaft Statoil und der IOB Holdings, die sich zu gleichen Teilen im Besitz der österreichische Öl- und Erdgas-Gruppe OMV sowie der International Petroleum Investment Company (IPIC) von Abu Dhabi befindet.
Borealis® ist ein eingetragenes Warenzeichen von Borealis A/S, Dänemark.
Daplen™ ist ein Warenzeichen von Borealis A/S.
Weitere Informationen siehe www.borealisgroup.com im Internet.
Besuchen Sie uns auf der K2004 – Halle 06, Stand C58 – vom 20. bis zum 27. Oktober in Düsseldorf!