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Materiallösung von Borealis für die Automobilindustrie erhält Auszeichnung der Society of Plastics Engineers

Borealis, ein führender Lieferant innovativer Kunststofflösungen, und die BMW Gruppe, der Hersteller hochwertiger Pkws und Motorräder, haben ein neues Material sowie ein neues Testverfahren für die BMW-Armaturenkonsolen entwickelt. Diese Innovationen reduzieren die Systemkosten sowie die Entwicklungszeiten für zukünftige Modellreihen und erhielten den zweiten Preis des von der Society of Plastics Engineers (SPE) ausgeschriebenen 10. Wettbewerbs im Bereich Automobilindustrie in der Kategorie Innenausstattungen.

Die neue Materialtype mit der Bezeichnung Nepol™ GB215HP wurde entwickelt, um die oberen, mittleren und unteren Träger des Armaturenbretts aus einem einzigen Material fertigen zu können. Der maßgeschneiderte, mit 20 Prozent Glasfasern verstärkte Polypropylen-Verbundwerkstoff (PP) erfüllt alle von BMW definierten Anforderungen.

Dank der überragenden mechanischen Eigenschaften von Nepol, seiner hohen Steifigkeit und Maßhaltigkeit ist dieses Material ideal geeignet für die Innenausstattung von Pkws mit ihren speziellen funktionalen Anforderungen. Außerdem wirken die aus dem Material hergestellten Bauteile energieabsorbierend, sie verhindern ein Splittern bei Unfällen und erhöhen damit die Sicherheit der Fahrgäste. Zu weiteren Vorteilen der neuen Lösung zählen die geringen Emissionen, die ein Beschlagen der Windschutzscheibe reduzieren, sowie die dauerhafte Hitzebeständigkeit, die dem Alterungsprozess des Materials entgegenwirkt.

Borealis hat das PP für das Aufschäumen maßgeschneidert, damit es mit der BMW-eigenen SGI-Schaumspritzgusstechnologie verarbeitet werden kann. Mit dieser speziellen Technologie lassen sich sehr leichte Bauteile mit gut definierter Zellstruktur herstellen, die aufgrund der Gewichtsreduzierung deutliche Umweltvorteile. Hohe Steifigkeit, gutes Lasttragverhalten trotz geringen Gewichts und gute Maßhaltigkeit sind die wichtigsten Vorzüge der neuen Technologie.

Neben dem neuen Material hat Borealis eine neue Software für das CAE- und CAD-System von BMW entwickelt, mit der das Verhalten von SGI-Bauteilen simuliert werden kann, ohne dass die Bauteile für die Tests hergestellt werden müssen. Mit dieser virtuellen Testmethode lassen sich die Entwicklungszeiten und -kosten deutlich senken.

Franz Zängerl, New Business Development Manager Europe bei Borealis erläutert: „Mit diesem Verbundwerkstoff und dem neuen Testverfahren für BMW unterstreicht Borealis seine langfristige Strategie, die Kunden des Unternehmens aktiv dabei zu unterstützen, die Herausforderungen in den Bereichen Produktion, Leistung und Umweltschutz auch in der Zukunft zu meistern. Wir freuen uns, dass die Society of Plastics Engineers diese gemeinsame Entwicklungsarbeit mit der Preisverleihung würdigt.“

Mit Weitblick, Verständnis und Konzentration auf die Anforderungen der Kunden wird Borealis weiterhin innovative Polypropylen-Lösungen für die Automobilindustrie entwickeln, die durch optimale Leistung im Innen- und Außenbereich sowie unter der Motorhaube überzeugen und einen echten Mehrwert schaffen.

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Hinweise für Redakteure


Borealis und Borouge

Borealis und Borouge sind führende Anbieter von innovativen, hochwertigen Kunststoffen. Mit mehr als 40 Jahren Erfahrung mit Polyolefinen und unter Nutzung unserer eigenen Borstar® Technologie sind wir in Europa, dem Nahen Osten und Asien tätig und konzentrieren uns auf die Bereiche Infrastruktur, Automobil und anspruchsvolle Verpackungen. Unsere Produktionsstandorte, Innovation Centres und Service Centres arbeiten mit Kunden in mehr als 170 Ländern zusammen, um Materialien zu entwickeln und herzustellen, die wertvolle Leistungen für die Gesellschaft erbringen und zur nachhaltigen Entwicklung beitragen. Wir fühlen uns den Prinzipien von Responsible Care® und dem Leitgedanken, mit Kunststoffen die Zukunft aktiv zu gestalten ('Shaping the Future with Plastics'), verpflichtet.

Weitere Informationen über Borealis und Borouge, einem Joint Venture zwischen Borealis und der Abu Dhabi National Oil Company, finden Sie unter www.borealisgroup.com und www.borouge.com.

BMW Lanshut

Das BMW Werk Landshut produziert Bauteile für die Automobil- und Motorproduktion des Unternehmens an allen Standorten weltweit. Diese Teile finden sich in fast allen Fahrzeugen des BMW-Konzerns von den Motorrädern bis zu Formel-Eins-Rennwagen. Etwa 3.300 Mitarbeiter produzieren Motorkomponenten aus Leichtmetall, Kunststoffbauteile für die Innen- und Außenausstattung der Fahrzeuge sowie Kurbelwellen und Austauschmotoren.

Nepol ist ein Warenzeichen der Borealis AG.

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Dank der überragenden mechanischen Eigenschaften von Nepol, seiner hohen Steifigkeit und Maßhaltigkeit ist dieses Material ideal geeignet für die Innenausstattung von Pkws mit ihren speziellen funktionalen Anforderungen. 

(Foto: BMW AG)

 

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