Borealis

Borealis Rekordgewinn im Jahr 2006 – Großinvestition in Produktionsanlage in Schweden

Der Kunststoffhersteller Borealis steigerte im Jahr 2006 den Nettogewinn um 45 Prozent auf EUR 327 Millionen und konnte damit das beste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte erzielen. Neben den derzeit laufenden Investitionen in Forschung und Entwicklung – etwa der Ausbau des internationalen Innovation Centre in Linz und die Errichtung einer Borstar Polypropylen-Versuchsanlage in Schwechat – in der Größenordnung von mehr als 100 Millionen Euro wird in Schweden mit einem Aufwand von 370 Millionen Euro eine neue Produktionsanlage errichtet; ein umfangreiches Erweiterungsprogramm sorgt für Wachstum im Nahen Osten und in Asien.

Kennzahlen

(Quartal beendet am 31. Dezember 2006

4Q
2006
4Q
2005
20062005
UmsatzEUR M1.4231.2645.7424.814
Operativer Gewinn (Verlust)EUR M10845353236
Nettogewinn (-verlust) nach SteuernEUR M10052327226
Verringerung (Erhöhung) der verzinslichen Schulden (netto)EUR M136(29)58(110)
Verschuldungsgrad%3444
ROCE nach Steuern%1712

Ein Rekordergebnis erwirtschaftete Borealis, ein führender Anbieter von innovativen, hochwertigen Kunststoffen, im Jahr 2006: Der Nettogewinn betrug EUR 327 Millionen, was im Vergleich zu den EUR 226 Millionen des Jahres 2005 eine Steigerung um 45 % bedeutet. Das Ergebnis entspricht einem ROCE nach Steuern von 17 % (gegenüber 12 % im Jahr 2005). Die verzinslichen Netto-Schulden sanken im Jahr 2006 um EUR 58 Millionen, die Verschuldungsquote fiel von 44 % im Jahr 2005 auf 34 % zu Ende des Jahres 2006.

Das Ergebnis wurde durch Umsatzwachstum in den Kernmärkten, hervorragende operative Leistungen und die Ausweitung der internationalen Aktivitäten erzielt. Dank der Führungsposition bei Kunststoffen für Kabel/Leitungen und Rohrsysteme konnte Borealis die gute Entwicklung in den Bereichen Infrastruktur und Kfz-Ausrüstung sowie bei hochwertigen Verpackungen voll nutzen. Verstärkt wurden die Geschäftsmöglichkeiten durch gestiegene Nachfrage und hohe Anlagenauslastung, den Start großer Infrastruktur-Investitionsprogramme und die Substitution herkömmlicher Werkstoffe durch innovative Kunststoffe.

Chief Executive John Taylor zu den Ergebnissen:

„Die erfolgreiche Umsetzung unserer Strategie der ‚Wertschöpfung durch Innovation’ und eine generell gute Performance unserer Anlagen liefern weiterhin solide Finanzergebnisse. Wir haben entscheidende Schritte zur Erhöhung unserer Wettbewerbsfähigkeit gesetzt und von den neuen Produktionskapazitäten, die voll wirksam wurden, profitiert.“

In Stenungsund (Schweden) wird Borealis EUR 370 Millionen in eine neue Polyethylen-Anlage mit einer Kapazität von 350.000 Tonnen/Jahr investieren. Die Anlage zur Herstellung von hochwertigem LDPE (high-pressure, low-density Polyethylen) für Kabel und Leitungen ergänzt die ab der zweiten Jahreshälfte 2007 zur Verfügung stehenden zusätzlichen Kapazitäten zur Produktion von vernetztem Polyethylen (XLPE - cross-linkable Polyethylen), das ebenfalls von der Kabel- und Leitungsindustrie verstärkt nachgefragt wird. Alte, kostenintensive Anlagen mit einer Polyethylen-Kapazität von 230.000 Tonnen/Jahr werden stillgelegt.

In Großprojekte zur Erhöhung der Innovationskraft des Unternehmens und zur Entwicklung hochwertiger Kunststoffe entlang der gesamten Wertschöpfungskette, investiert Borealis derzeit in Europa mehr als EUR 100 Millionen. Zu den wichtigsten Investitionen in diesem Bereich zählen der Ausbau des internationalen Innovation Centre in Linz und die Errichtung einer neuen Borstar PP-Versuchsanlage in Schwechat.

Einen wesentlichen Schritt für Borouge, das Borealis Joint Venture mit der Abu Dhabi National Oil Company in den Vereinigten Arabischen Emiraten, bedeutete die Unterzeichnung des Vertrages im Wert von USD 1,3 Milliarden über die Errichtung eines Ethan-Crackers mit einer Jahreskapazität von 1,5 Millionen Tonnen. Der Gascracker gilt als der größte der Welt. Die Investition trägt der erfolgreichen Performance von Borouge in den ersten fünf Jahren der Unternehmenstätigkeit Rechnung und schafft die Grundlage für die weitere Expansion in Asien und im Nahen Osten.

Weiterhin führend ist Borealis auch in Fragen der Sicherheit: Der TRI-Wert („Total Recordable Injuries“) lag im Jahr 2006 bei 1,7 pro Million Arbeitsstunden.

John Taylors Ausblick:

„Durch weit reichende Investitionen in unsere Kernmärkte wollen wir das gute Wachstumsklima in Europa, im Nahen Osten und in Asien nutzen. Wir werden die Gesamtleistung und Wettbewerbsfähigkeit unserer Produktion weiter steigern und haben ein klares Ziel vor Augen: Der Vorreiter in Innovation zu sein – to make a stepchange in innovation.“

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Hinweise für Redakteure


Borealis und Borouge

Borealis und Borouge sind führende Anbieter von innovativen, hochwertigen Kunststoffen. Mit mehr als 40 Jahren Erfahrung mit Polyolefinen und unter Nutzung unserer eigenen Borstar® Technologie sind wir in Europa, dem Nahen Osten und Asien tätig und konzentrieren uns auf die Bereiche Infrastruktur, Automobil und anspruchsvolle Verpackungen. Unsere Produktionsstandorte, Innovation Centres und Service Centres arbeiten mit Kunden in mehr als 170 Ländern zusammen, um Materialien zu entwickeln und herzustellen, die wertvolle Leistungen für die Gesellschaft erbringen und zur nachhaltigen Entwicklung beitragen. Wir fühlen uns den Prinzipien von Responsible Care® und dem Leitgedanken, mit Kunststoffen die Zukunft aktiv zu gestalten ('Shaping the Future with Plastics'), verpflichtet.

Weitere Informationen über Borealis und Borouge, einem Joint Venture zwischen Borealis und der Abu Dhabi National Oil Company, finden Sie unter www.borealisgroup.com und www.borouge.com.

Borstar® is Borealis’ proprietary technology supporting differentiated PE and PP products and is a registered trademark of Borealis A/S.

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