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Clariant Enteisungsprodukte reduzieren CO2 Emissionen

  • Recycling von herkömmlichen Enteisungsmitteln zeigt eine bessere CO2-Bilanz als die Verwendung von Bio-Enteisungsmittel
  • Enteisungsmittel Recyling Anlagen in München, Oslo und Zürich in Betrieb

Muttenz, 12. Oktober 2011 - Mit dem Recycling von Enteisungsmitteln von Flugzeugen kann deren CO2-Bilanz im Vergleich zur Behandlung in einer Abwasserreinigungsanlage um 40–50% verbessert werden.

Laut einer unabhängigen Studie aus der Peer-Review-Publikation Environmental Impact Assessment Review sind dabei vor allem zwei Faktoren ausschlaggebend:

Keine Neuproduktion: Der CO2-Verbrauch fällt beim Recycling wesentlich geringer aus als bei der Herstellung von neuem Enteisungsmittel. Rund zwei Drittel der besseren CO2-Bilanz gehen auf diesen Punkt zurück.

Keine Einleitung ins Abwasser: Durch Recycling wird auch die Einleitung grosser Mengen von Enteisungsmitteln in Abwasserreinigungsanlagen vermieden, wo bei der Aufbereitung Kohlenstoffdioxid als Spaltprodukt entsteht. Dieser Punkt macht etwa ein Drittel der besseren CO2-Bilanz aus.

„CO2-Einsparungen von 40–50% sind ein repräsentativer Wert für einen typischen nordeuropäischen Flughafen“, sagte Studienautor Eric Johnson, Managing Director bei Atlantic Consulting. „In Ländern mit einer besonders umweltfreundlichen Stromproduktion wie Norwegen, Schweden oder der Schweiz sind noch höhere CO2-Einsparungen möglich.“

Das Recycling von herkömmlichen Enteisungsmitteln hat zudem eine um 15–30% bessere CO2-Bilanz als die Verwendung sogenannter Bio-Enteisungsmittel ohne Recycling. „Die Vorteile, die beim Recycling durch den Wegfall der Neuproduktion von Enteisungsmittel und dessen Einleitung ins Abwasser entstehen, überwiegen die Vorzüge der Produktion von Enteisern auf Basis pflanzlicher Rohstoffe“, so Johnson weiter.

Noch gibt es allerdings nur wenige Flughäfen mit Recyclinganlagen für Enteisungsmittel. Der Münchner Flughafen betreibt seit 1992 eine solche Anlage und der Zürcher Flughafen seit 2006. Kürzlich wurde nun auch der Oslo International Airport in Norwegen entsprechend ausgerüstet. In München findet das Recycling vor Ort statt, in Oslo und Zürich hingegen in externen Einrichtungen.

Die Vorschriften in diesem Bereich werden zunehmend strenger. So hat die US Environmental Protection Agency (EPA) kürzlich die Vorschrift erlassen, dass Flughäfen ab einer bestimmten Mindestgrösse Enteiserabwasser sammeln und in einer Abwasserreinigungsanlage behandeln lassen müssen.

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Clariant ist ein weltweit führendes Unternehmen der Spezialitätenchemie mit Hauptsitz in Muttenz bei Basel. Der Konzern ist weltweit mit mehr als 100 Konzerngesellschaften vertreten und beschäftigte Ende 2010 rund 16 200 Mitarbeitende. Im Jahr 2010 erzielte Clariant einen Umsatz von mehr als CHF 7 Milliarden. Clariant ist in zwölf Business Units gegliedert: Additives, Catalysis & Energy, Detergents & Intermediates, Emulsions, Functional Materials, Industrial & Consumer Specialties, Leather Services, Masterbatches, Oil & Mining Services, Paper Specialties, Pigments und Textile Chemicals.

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