11 Oct 2011
Recycling von Enteisungsmittel spart Münchner Flughafen EUR 2 Millionen jährlich
- Kosteneinsparungen für die Behandlung von Enteiserabwasser und auf den Einkauf von neuem Enteisungsmittel
- 2 Millionen Liter Rohstoff eingespart
- Verminderung der CO2-Emission von 15'000 Tonnen/ Jahr
Muttenz, 11. Oktober 2011 - Dank seines EcoTain-Systems für das Recycling von Flugzeugenteisungsmitteln vermeidet der Münchner Flughafen mögliche Zusatzkosten von rund EUR 2 Millionen pro Jahr. Laut Dr. Martin Westermaier von Clariant gehen diese Einsparungen auf zwei Faktoren zurück: Durch das Recycling kann die Behandlung von Enteiserabwasser grösstenteils vermieden und auf den Einkauf von neuem Enteisungsmittel verzichtet werden.
„Mit dem Recycling schafft der Münchner Flughafen eine Win-Win-Situation“, so Westermaier bei einer Präsentation im Rahmen der Fachmesse inter airport Europe. „Es spart Geld und Rohstoffe und senkt gleichzeitig den Einfluss der Flugzeugenteisungen auf die Umwelt.“ Der Münchner Flughafen vermeidet so den Kauf von 2 Millionen Litern Ausgangsmaterial für Enteisungsmittel und die Emission von 15‘000 Tonnen CO2. Die Einsparungen beim Kohlenstoffdioxidverbrauch entsprechen ungefähr der Emission von: 1) einem durchschnittlichen neuen europäischen Personenwagen1, mit dem 100 Millionen Kilometer gefahren werden; oder 2) 64 000 Hin- und Rückflügen2 zwischen München und London.
Am Münchner Flughafen, der seit 1994 Enteiser recycelt, wird das aufgefangene Enteisungsmittel auf dem Flughafengelände selbst zur Wiederverwendung aufbereitet. Westermaier zufolge ist das Recycling vor Ort der beste Weg für alle Flughäfen mit genügend Enteisungsvolumen und ausreichend Platz für die erforderliche Ausrüstung. Für Flughäfen mit geringerem Enteisungsvolumen bietet sich hingegen externes Recycling als Option an: Dabei wird verbrauchtes Enteisungsmittel aufgefangen, am Flughafen gesammelt und dann an Clariant zum Recycling übergeben. „Externes Recycling hat sich am Zürcher Flughafen in der Schweiz seit fünf Jahren bewährt“, sagte Westermaier. „Und auch am Flughafen von Oslo in Norwegen wird im kommenden Winter eine solche Lösung eingeführt.“
1 bei einem Ausstoss von ca. 150 g CO2äq je gefahrenem Kilometer
2 bei einem Ausstoss von etwas mehr als 235 kg CO2äq je Hin- und Rückflug (gemäss TerraPass)
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