
30 May 2005
GE investiert in neues Entwicklungszentrum für Forschung, Entwicklung und Tests von Materiallöungen für die Trinkwasserindustrie
BERGEN OP ZOOM, NIEDERLANDE - 18. Mai 2005 - In den Industrienationen ist sauberes Trinkwasser aus der Leitung eine Selbstverständlichkeit, dabei ist es in vielen Gegenden der Welt, vornehmlich in Entwicklungsländern, rar oder gar nicht vorhanden. Die große Nachfrage nach sauberem Wasser, die unter anderem durch Bevölkerungsexplosion, Umweltverschmutzung und Entwaldung noch verstärkt wird, treibt einen neuen Industriezweig an, der bis 2015 voraussichtlich mehr als 95 Mrd. US-Dollar Kapital in Umlauf bringen wird. Zur Unterstützung dieser Branche und zur weltweit besseren Versorgung von Menschen mit einer notwendigen Lebensgrundlage hat GE Advanced Materials in ein neues Entwicklungszentrum (Fluid Engineering Centre of Excellence) in den Niederlanden investiert. Die Wissenschaftler und Ingenieure des Zentrums betreiben Forschung, Entwicklung und Prüfung neuer Materiallösungen, um weltweit die Bereitstellung von Wasserressourcen zu verbessern.
Als zentrale Forschungeinrichtung wird GEs neues Entwicklungszentrum das gesamte Wissen des Unternehmens über den Einsatz technischer Kunststoffe in Wasseranwendungen zusammenbringen und nutzen. Mithilfe all dieser Kenntnisse und Fähigkeiten wird ein Team von Experten eine der größten Herausforderungen der Wasserindustrie angehen: die Beständigkeit und mechanische Festigkeit von Kunststoffkomponenten nach andauernder Beanspruchung vorherzusagen – in der Regel über einen Zeitraum von 15 Jahren oder mehr. Die Entwicklung neuer Werkstoffe als Antworten auf diese Herausforderungen zielt daraufhin, Ges Kunden mit Materialien zu unterstützen, die haltbar, kostengünstig, leicht und damit energiesparend, korrosionsbeständig und bleifrei sind.
Leistungen können gesteigert und Systemkosten eingespart werden, wenn man bei Wasseranwendungen anstelle von Metallkomponenten Bauteile aus Kunststoff einsetzt. Diese fortschrittlichen Materialien sind außerdem in der Lage, das Risiko von Korrosion und Verunreinigung durch Schwermetalle im Zusammenhang mit dem in Häusern oder unterirdisch weit verbreiteten Einsatz von Wasserfiltereinheiten zu eliminieren. Auch bei Schwimmbecken und Bädern, die von einem zuverlässigen Pumpenbetrieb abhängen, können technische Thermoplaste komplexe und teure Stahlbauteile wie Gehäuse, Abdeckungen, Halterungen und Flügelräder ablösen.
Um die Vorteile und Anwendbarkeit von GE-Materialien für die Wasserindustrie bestimmen zu können, sammelt das Fluid Engineering Centre Daten über die langfristige Leistung einer Vielzahl von GE-Produkten, wie Noryl*, Ultem* sowie LNP* Verton*- und LNP Lubricomp*-Verbindungen bei mit Flüssigkeiten in Kontakt stehenden Komponenten wie Wasserpumpen, Rohrfittings, Wasserzählern, Behältern zur Umkehrosmose und Sanitärhähnen. Der Bewertungsprozess beinhaltet Prüfmodule über: die Beibehaltung der Zugfestigkeit; das Kriechverhalten und die Ermüdung im Wasser über einen bestimmten Zeitraum zur Untersuchung der Beständigkeit dieser Materialien gegen Wasseraufnahme, Wasserdruck und Wärme in Anwendungen wie Filtersystemen. Andere Tests umfassen die Beständigkeit gegen gechlortes Wasser und durch Sand bzw. Erde verunreinigtes Wasser.
Die Mitarbeiter des Zentrums erforschen außerdem neue Verarbeitungstechnologien und Montagetechniken wie Vibrationsschweißen und Laserschweißen zur Erfüllung der speziellen Anforderungen an Wasseranwendungen. Bei der Konstruktion von Anwendungen werden die Konzeptingenieure u.a. die Designfreiheit, die Kunststoffe bieten, zu nutzen wissen, um bislang aus mehreren Metallkomponenten bestehende Bauteile in einem einzigen Kunststoffbauteil zu integrieren. Das virtuelle Labor des Zentrums wird die Forschungs- und Testergebnisse den Kunden von GE und anderen GE-Forschungszentren in allen Teilen der Welt direkt mitteilen.
„Die Konzentration der gesamten Bandbreite von GEs Kenntnissen und Fähigkeiten zur Flüssigkeitstechnologie in einer Einrichtung macht dieses Zentrum zu einer einzigartigen Ressource, um unsere Kunden zu unterstützen,“ sagt Frank Heessels, Leiter des Fluid Engineering Centre of Excellence von GE Adv
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Über GE Advanced Materials
GE Advanced Materials (www.geadvancedmaterials.com) ist ein weltweit führender Anbieter von hochtechnologischen Materialien. Die Unternehmenszentrale befindet sich in Pittsfield, Mass., und die Geschäftsbereiche umfassen: Plastics, Silicones, Quartz, Automotive, Specialty Film & Sheet, Polymershapes, and Sealants and Adhesives.
GE (NYSE:GE) ist ein Technologie-, Medien- und Dienstleistungsunternehmen mit einer vielfältigen Palette innovativer Produkte, von Flugzeugmotoren und Stromversorgung über Finanzdienstleistungen, medizinische Bildverarbeitung bis hin zu Fernsehprogrammen und Kunststoffen. GE ist in über 100 Ländern tätig und beschäftigt weltweit mehr als 300 000 Mitarbeiter. Weitere Informationen finden Sie auf der General Electrics Website unter www.ge.com.
* Noryl, Ultem, LNP, Verton und Lubricomp sind Warenzeichen der General Electric Company.
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Die europäische Zentrale von GE Advanced Materials in Bergen op Zoom in Holland hat ihr neues Entwicklungszentrum (Fluid Engineering Centre of Excellence) zur Verbesserung der weltweiten Bereitstellung von Trinkwasserressourcen eröffnet. Um die Vorteile und Anwendbarkeit von GE-Materialien für die Wasserindustrie bestimmen zu können, sammelt das Fluid Engineering Centre Daten über die langfristige Leistung einer Vielzahl von GE-Produkten, wie Noryl*, Ultem* sowie LNP* Verton*- und LNP Lubricomp*-Verbindungen bei mit Flüssigkeiten in Kontakt stehenden Komponenten. Der Bewertungsprozess beinhaltet Prüfmodule über: die Beibehaltung der Zugfestigkeit; das Kriechverhalten und die Ermüdung im Wasser über einen bestimmten Zeitraum zur Untersuchung der Beständigkeit dieser Materialien gegen Wasseraufnahme, Wasserdruck und Wärme in Anwendungen wie Filtersystemen. Andere Tests umfassen die Beständigkeit gegen gechlortes Wasser und durch Sand bzw. Erde verunreinigtes Wasser.
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