
4 Nov 2005
GE unterstützt globalen Umweltschutz durch innovative Kunststoffe für den Markt der Solarenergie
BERGEN OP ZOOM, NIEDERLANDE – 4. November 2005 - Der dramatische Preisanstieg für Heizöl, Benzin und Erdgas macht die Notwendigkeit alternativer, erneuerbarer Energiequellen wie Solartechnologie deutlich. Solarenergie für die Stromerzeugung (Photovoltaik) und zur Heißwasserbereitung (Solarthermie) kann die primäre oder sekundäre Energiequelle für Wohn- und Geschäftshäuser, Außen- und Straßenbeleuchtung und viele andere Anwendungen sein. Sie bietet erhebliche Umweltschutzvorteile gegenüber fossilen Brennstoffen und wird von vielen Regierungen unterstützt.
In Deutschland, dem weltweiten Führer bei Solarenergie, wird erwartet, dass die Nutzung der Solarenergie, die von der Regierung durch Zuschüsse zu Photovoltaikanlagen gefördert wird, von 450 MW im Jahre 2005 auf 600 WM im Jahre 2007 ansteigt. In Europa, dem mit 20%/Jahr am schnellsten wachsende Solarenergiemarkt, wird für den gleichen Zeitraum mit einer Steigerung von 580 MW auf 850 MW gerechnet (Quelle: VDI Nachrichten). Über 20 Milliarden Euro wurden bereits in Solarenergiesysteme investiert. China wird zu einem der großen Hersteller und Exporteure von Solargeräten. Das kürzlich verabschiedete Gesetz über erneuerbare Energien wird auch den Verbrauch von Solartechnologie im Inland steigern.
Richard Pieters, Global Marketing Director, Infrastructure, GE - Plastics, meint: "GE – Plastics treibt aggressiv die Entwicklung neuer Materialien in der sich entwickelnden grünen Industrie voran. Solarenergie ist eine besonders interessante Sparte für GE. Unsere Kunststoffe Lexan* und Noryl* sind durch ihre bewährte Wetterbeständigkeit, die elektrischen Eigenschaften und hydrolytische Stabilität sowohl für Photovoltaikmodule wie auch für Wasseranwendungen hervorragend geeignet. Mit ihnen können unsere Kunden auch die WEEE-Standards einhalten."
Mit den innovativen Materialien von GE - Plastics werden die Solarenergie-Systeme erschwinglicher und effektiver. Nachfolgend zwei Beispiele, wie GE Materialien den Aufbau autarker Solorenergiesysteme unterstützen.
Solarnor Polymerkollektor für Heisswasser
Norwegens Solarnor AS hat den ersten Hochtemperatur-Polymerkollektor mit Noryl EN150SP von GE - Plastics entwickelt. Ziel war es, das teuere und umständliche Kupfer und Aluminium für den Behälter in den Sonnenkollektoren zu ersetzen, um ein neues optimiertes Wärmesystem zu bauen. Das Solarnor-System erhitzt mit der Energie der Sonne Wasser, das seinerseits verwendet werden kann, um Räume zu heizen und Warmwasser bereit zu stellen.
Solarnor entschied sich für das Noryl von GE, wegen seiner maximalen Performance bei minimalen Auswirkungen auf die Umwelt. Beständigkeit bei hohen Wassertemperaturen, dazu hervorragende hydrolytische Stabilität bei ständiger Wasserexposition machten das Noryl on GE zum Material erster Wahl für das Solarnor-Design. Noryl EN150SP von GE ist leicht extrudierbar und über lange Zeit formstabil, steif und dimensionsstabil. Dazu ist das GE-Material auf die Einhaltung der strengen Umweltrichtlinien der Europäischen Union ausgelegt.
Verglichen mit Metallen lassen sich Polymersysteme deutlich günstiger herstellen. Durch die geringere Dichte von Noryl sind auch Einsparungen bei Transport- und Installationskosten möglich.
Solarbatterie-Anschlusskästen für Photovoltaikmodule
Canadian Solar – über CSI Solar Technologies Ltd. in China – benötigte ein haltbares und attraktives Material für ihre Solarmodul-Batterieanschlusskästen. Der Kasten wird auf der Rückseite der Solarmodule montiert und enthält Batterien, die die von den Photovoltaikmodulen produzierte elektrische Energie zwischenspeichern und an eine zentrale Steuerung abgeben. Das Material musste internationale Qualitäts- und Sicherheitsstandards erfüllen, denn 90% der in China produzierten Solarzellen werden exportiert. Ebenso war Schlagfestigkeit bei niedrigen Temperaturen, Witterungsbeständigkeit ohne Lacküberzug, Dimensionstabilität und Flammschutz gefordert – im Sinne globaler Umweltschutzinitiativen.
GE - Plastics hat zusammen mit CSI nach Materialkandidaten für die Anwendung gesucht. CSI entschied sich letzendlich für das Lexan EXL 9330 von GE – ein Copolymer aus Polycarbonat und Siloxane, wegen seiner außergewöhnlichen Eigenschaften, die alle Anforderungen von CSI erfüllten. Von besonderer Bedeutung war die Schlagfestigkeit bei niedrigen Temperaturen und die Verfügbarkeit in einer reichhaltigen Farbenpalette.
Für weitere Solarbatterie-Anschlusskästen in Europa wurde das GE Noryl VO150B als Material, das die Kundenforderungen hinsichtlich WEEE, UL94VO, guter UV-Stabilität und hervorragender hydrolytischer Stabilität erfüllt, spezifiziert. Noryl VO150B von GE erfüllt auch kritische Rechtsvorschriften, einschließlich IEC 60659-2-12, 2-13.
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Über GE - Plastics
GE - Plastics ist globaler Lieferant von Thermoplastischen Kunststoffen, die weit verbreitet sind im KFZ-Bau, Gesundheitswesen, elektronischen Geräten, Transportwesen, hochwertiger Verpackung, Bauwesen, Telekommunikationswesen und im Bereich optischer Medien. Das Unternehmen stellt technische Thermoplaste auf der Grundlage von Polycarbonaten, ABS, SAN, ASA, PPE, PC/ABS, PBT und PEI her, sowie die LNP*-Reihe hochwertiger Spezialmischungen. GE - Plastics, Specialty Film & Sheet stellt hochwertige Platten und Folien aus Lexan für Tausende anspruchsvoller Anwendungen in aller Welt her. Zudem ist die engagierte Automobil-Organisation von GE - Plastics ein erfahrener weltweiter Wettbewerber, der führende Kunststofflösungen für fünf KFZ-Schlüsselbereiche anbietet: Karosseriebleche und Verglasung; Anwendungen unter der Motorhaube; Komponenten; Strukturen und Innenausstattung; und Beleuchtung. Als ein Weltweiter Partner der Olympischen Spiele stellt GE exklusiv eine reichhaltige Palette innovativer Produkte und Dienste zur Verfügung, die wesentlich für erfolgreiche Spiele sind.
* Lexan, Noryl und LNP sind Warenzeichen der General Electric Company.
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