Great Lakes

Great Lakes: Wissenschaftliche Erkenntnisse und erhöhtes Sicherheitsbewusstsein der Öffentlichkeit lassen starkes Wachstum bei Flammschutzadditiven erwarten

DÜSSELDORF – Great Lakes Chemical Corporation (NYSE:GLK) rechnet damit, dass der Einsatz von Flammschutz- (FR-) Additiven in den kommenden fünf Jahren stark zunehmen wird. Das prognostizierte Wachstum wird zwei Hauptfaktoren zugeschrieben: (1) einem wissenschaftlicher abgesicherten Ansatz zur Beurteilung der Auswirkungen derartiger Additive, und (2) einem weltweit erhöhten Fokus auf öffentliche und private Sicherheit.

Globale wissenschaftliche Umweltfaktoren

Bei politisch motivierten Debatten über Additive läuft die Diskussion oft darauf hinaus, dass zum Verbot aller Flammschutzchemikalien aufgerufen wird, allen voran den derzeit weithin eingesetzten halogenisierten Produkten. Derartige Positionen sind jedoch nicht nur zunehmend gegenläufig zu Trends im Markt, sondern ignorieren auch jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse und die daraus resultierenden Änderungen in der Beurteilung von FR-Additiven durch qualifizierte Fachgremien.

Wenn Wissenschaftler das Thema aufgreifen, sehen die Schlussfolgerungen ganz anders aus. Einer der aktuellen globalen Trends ist die zunehmende Berufung auf wissenschaftliche Argumente in der grundlegenden Erörterung, warum FR-Polymeradditive überhaupt eingesetzt werden sollten – nämlich um Leben zu retten und hohe Sachschäden zu verhindern.

Ein Blick auf die Entwicklungen in mehreren Ländern verdeutlicht, wie stark dieser Trend tatsächlich ist.

Schweden

Schweden werden gelegentlich die strengsten Vorbehalte gegen FR-Additive zugeschrieben, mit der Aufsichtsbehörde Kemikalieinspektionen (KemI) als kritischem Wortführer. Im April 2001 hat jedoch eben diese Behörde die Untersuchungen von Umweltaktivisten in deren Argumentierung gegen bromierte Flammschutzmittel als „unschlüssig“ bezeichnet.

„Nur weil ein Flammschutzmittel Brom enthält, muss es noch lange nicht gefährlich sein,“ sagt Eva Ljung von der KemI in der am 26. April 2001 veröffentlichten Ausgabe von Miljorapporten, einem Umweltmagazin.

Natürlich behalten die skandinavischen Länder ein wachsames, kritisches Auge auf FR-Produkte. Doch der überwiegende Tenor unterstreicht deren lebensrettende und Sachschäden verhindernde Rolle als eines der wichtigsten Argumente.

Belgien

In Brüssel haben die Europäische Kommission und das Europaparlament im Zusammenhang mit den Direktiven über Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE) sowie Gefahrenbewertung giftiger Substanzen (RoSH) im Jahr 2001 viel Zeit und Mittel in die Untersuchung bromierte Flammschutzmittel investiert. An einem Punkt zog die Kommission sogar in Betracht, sämtliche bromierte Flammschutzmittel zu verbieten. Das Europaparlament verabschiedete statt dessen ein Gesetz zum Verbot der selten eingesetzten polybromierten Biphenylene und Diphenylether (PBB und PBDE) für Elektro- und Elektronikgeräte.

Die Gefahrenbewertung zweier wichtiger FR-Additive – Decabrom und Octabrom – ist noch nicht abgeschlossen. Die bisher verfügbaren wissenschaftlichen Daten zeigen lassen jedoch den Schluss zu, dass diese beiden Chemikalien umweltverträglich sind.

Japan

In Tokio hat der japanische Umweltverband jüngst die Kriterien zur Vergabe seines Ökolabels für Kopierer, Drucker und PCs revidiert. Im Zuge dieser Änderungen sind jetzt nicht mehr sämtliche bromierte Flammschutzmittel, sondern nur noch PBB und PBDE ausgeschlossen, die in diesem Markt eher geringe Bedeutung haben. Der Meinungsumschwung beruhte auf einer allmählichen Übernahme der Argumente seitens japanischer Hersteller, die auf die überlegene Recyclierbarkeit von BrFR-haltigen Polymeren hinwiesen, sowie zunehmenden Forderungen der Verbraucher nach erhöhten Brandschutzvorkehrungen.

USA

Die National Academy of Sciences in den USA hat in den vergangenen Jahren die gesundheitlichen Auswirkungen von 16 FR-Chemikalien untersucht, die von Herstellern vertrieben und produziert werden, um neue Brandschutznormen für Möbel zu erfüllen. Die Studie hat inzwischen genügend Daten geliefert, um acht der untersuchten Produkte abschließend zu beurteilen. Der Akademie zufolge bestehen bei keinem dieser Additive nennenswert

Leseranfragen

Great Lakes Chemical Corporation
9025 North River Road
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Indiana 46240
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+1 (317) 715-30 00

www.pa.greatlakes.com


Hinweise für Redakteure

Die Great Lakes Chemical Corporation zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Spezialchemikalien für Anwendungen in den Bereichen Flammschutz, Polymerstabilisierung, Brandschutz und Wasseraufbereitung. Hinzu kommt eine wachsende Reihe von Performance- und Feinchemikalien für die „Life Science“-Industrie. Die Aktien des Unternehmens werden an der New Yorker Börse gehandelt.

Weitere Informationen siehe die Website über Polymeradditive von Great Lakes im Internet: www.pa.greatlakes.com

Firemaster®, Fyrebloc®, Reofos®, Reogard® und Responsible Care® sind eingetragene Warenzeichen der Great Lakes Chemical Corporation.

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