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Honeywell legt Grundstein für neues HFKW-245fa-Werk zur pünktlichen Inbetriebnahme am 1. Juli 2002

Honeywell hat mitgeteilt, dass der Bau seiner neuen Produktionsstätte für das Treibmittel HFKW-245fa in Geismar (Louisiana, USA) gut voranschreitet, sodass die Anlage wie vorgesehen am 1. Juli 2002 in Betrieb gehen werde. Spatenstich war im Rahmen einer kundenorientierten Veranstaltung am 5. April 2001.

„Ein Meilenstein,“ so Carol Bibb, Specialty Fluorine Business Director bei Honeywell, „der unsere kontinuierliche Marktführerschaft und unser Engagement für die langfristigen Anforderungen der globalen Schaumindustrie unterstreicht. Wir haben uns sehr gefreut, dass so viele Kunden dieser Branche gekommen waren, um die Grundsteinlegung mit uns zu feiern.“ Zu den Gästen zählten Vertreter der PUR- und PIR-Industrie sowie der kommunalen und staatlichen Behörden. Stippvisiten zur Bourbon Street und ins historische New Orleans rundeten die im Cajun-Stil gehaltene Veranstaltung ab.

Der Fluorkohlenwasserstoff HFKW-245fa ist als Treibmittel ohne Ozonabbaupotenzial (ODP=0) primär zur Substitution des Fluorchlorkohlenwasserstoffs HFCKW-141b gedacht. Das Anwendungsspektrum umfasst Schaumisolierungen für Kühlschränke und Gefriergeräte, Hartschaumplatten zur Dachisolierung und Abschirmung sowie Montageschäume zum Ausspritzen vor Ort. Weitere Einsatzmöglichkeiten bestehen unter anderem auch in Schaumisolierungen für Transportfahrzeuge.

Das Montrealer Protokoll über Ozonabbaustoffe sieht vor, die Produktion von HFCKW-141b ab 1. Januar 2003 zurück zu führen. Die USA haben zugesagt, mit dem Phase-out am 31. Dezember 2002 zu beginnen. In Europe laufen die Produktionszulassungen für HFCKW-141b zwischen 2002 und 2004 aus. Darüber hinaus haben sich die Unterzeichnerstaaten des Montrealer Protokolls zu weiteren ODP-Reduzierungen ab 1. Januar 2004 verpflichtet.

Informationen zum Bau und zur Anlage

Das neue Werk in Geismar profitiert von den jüngeren Erfahrungen in Planung und Bau ähnlicher Werke von Honeywell. An der termingerechten Inbetriebnahme bestehen keine Zweifel. In seiner Hochphase wird das Projekt ca. 1.200 Auftragnehmer beschäftigen. Die Anlage repräsentiert eine signifikante Investition und schafft voraussichtlich 40 bis 60 dauerhafte Arbeitsplätze.

Geismar gilt als idealer Standort für die HFKW-Produktion. „Unsere Belegschaft vor Ort hat ein herausragendes Niveau an Betriebssicherheit und Produktivität erreicht. Die Investition zollt diesen Anstrengungen Tribut.“

Honeywell fertigt in Geismar bereits mehrere andere Produkte auf Fluorbasis. Das Areal bietet ausreichend Platz für ein weiteres Werk. In unmittelbarer Nähe entsteht derzeit außerdem eine Anlage der Vulcan Chemicals, die den Hauptrohstoff für HFKW-245fa liefern wird.

Isolierung und Nicht-Brennbarkeit sind die Kernvorteile von HFKW-245fa

„HFKW-245fa ist das führende Ersatztreibmittel für HFCKW-141b und wird im Bemühen, die Energieeffizienz von Kühl- und Gefriergeräten, Kühlfahrzeugen und Kühlräumen zu verbessern, eine Schlüsselrolle spielen,“ sagt Carol Bibb.

„In seiner Isolierleistung übertrifft HFKW- andere ozonverträgliche Produkte, wie Kohlenwasserstoffe, HFKW-365mfc und HFKW-134a,“ so Bibb weiter. „Gemeinsam mit Kunden arbeitet Honeywell auch an maßgeschneiderten HFKW-245fa-Blends, um die Isolierleistung und Kostengünstigkeit noch gezielter auf die jeweilige Anwendung abzustimmen.

Als nicht-brennbares Treibmittel ist HFKW-245fa ist außerdem eine ideale Alternative zum Einsatz von Kohlenwasserstoffen, die im Hinblick auf Sicherheit eine signifikante Herausforderung darstellen.

Semikommerzielle Mustermengen von HFKW-245fa lieferbar

Bibb zufolge stößt das Angebot von Honeywell zur Lieferung von HFKW-245fa in semikommerziellen Mengen für Kundentest auf hohe Nachfrage. „Wir freuen uns auf die weiteren Feldversuche mit Schäumen auf HFKW-245fa-Basis.“

Dazu ergänzend Dave Williams, Technology Group Leader: „Unser Technisches Zentrum in Buffalo, New York, wird auch in Zukunft eine Schlüsselrolle dabei spielen, den Umstieg für unsere Kunden so reibungslos wie möglich zu gestalten. Das Zentrum arbeitet eng mit der Indust

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Hinweise für Redakteure

Honeywell Fluorine Products ist Teil von Honeywell Specialty Chemicals, einem weltweit führenden Hersteller und Anbieter von Spezial- und Feinchemikalien für unterschiedlichste Einsatzbereiche, und zählt zu den Pionieren in der Entwicklung von Fluorkohlenstoffen für umweltverträgliche Kälte- und Schaumtreibmittel. Weitere Informationen über das Produkt- und Serviceangebot sind im Internet unter www.honeywellrefrigerants.com erhältlich

Honeywell ist ein dynamischer Konzern mit USD 25 Milliarden Umsatz aus diversifizierten Technologie- und Fertigungsaktivitäten für Kunden in aller Welt. Kerngeschäfte sind Produkte und Service für Raum- und Luftfahrt, Gebäude-, Haus- und Industriesteuerungen, Kfz-Produkte, Kraftwerkssysteme, Spezialchemikalien, Fasern, Kunststoffe sowie Elektronik- und andere Hochleistungsmaterialien. Das Unternehmen zählt außerdem zu den führenden Software-Häusern und Anbietern von eCommerce-Diensten im Internet, einschließlich MyPlant.com und MyFacilities.com, und ist Gründungsmitglied von Cordiem Inc., einem industriellen Business-to-Business-Dienstleister für die Luftfahrtindustrie (www.cordiem.com). Honeywell beschäftigt rund 120.000 Menschen in 95 Ländern der Erde und wird an der New Yorker Börse (im Ticker kurz HON) sowie an den Aktienmärkten in London, Chicago und Fernost gehandelt. Die Honeywell-Aktie gehört zu den 30 Werten, aus denen sich der Dow Jones Industrial Average zusammensetzt, und wird auch im Standard & Poor 500 Index geführt. Weitere Informationen siehe www.honeywell.com im Internet.

Diese Pressemitteilung enthält „Forward-looking Statements“ nach Abschnitt 21E des „Securities Exchange Act“ der USA von 1934, einschließlich Aussagen über zukünftige Geschäftsaktivitäten, finanzielle Leistungsfähigkeit und Marktbedingungen. Diese Aussagen verstehen sich mit allen Einschränkungen und Unwägbarkeiten derartiger Geschäftsprognosen, wie in unseren Ausführungen an die Securities Exchange Commission näher erläutert.

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