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Spritzschaumsystem mit Enovate™ 3000 (HFKW-245fa) von Honeywell erfolgreich getestet

Am 26. Juni 2001 hat Honeywell Fluorine Products ein Spritzschaumsystem auf Basis des Treibmittels Enovate™ 3000 (HFKW-245fa) mit Erfolg unter realen Einsatzbedingungen getestet. Der Test fand am Sitz von Honeywell Aerospace Electronics Systems in Boyne City, Minnesota, USA, statt und umfasste eine Dachfläche von gut 220 m2. Projektpartner waren West Roofing Systems und BASF.

Im Hintergrund des Projekts steht die Führungsrolle von Honeywell in der Forschung und Entwicklung von Treibmitteln ohne Ozonabbaupotenzial, die den im Montrealer Protokoll (1986) niedergelegten Anforderungen und Fristen für den Ersatz von HFCKW-basierten Produkten – in diesem Fall HFCKW-141b – entgegenkommen.

Zum Zweck des Tests stellte Honeywell das Gebäude seiner Geschäftseinheit für Raum- und Luftfahrtelektronik zur Verfügung. Den Spritzschaum mit Enovate™ 3000 lieferte BASF.

Das BASF-System wurde in Standardfässern bereit gestellt und in einem ungekühlten Auflieger gelagert. Trotz Umgebungstemperaturen von über 30°C zeigten die Fässer keine Ausbauchung. Das Personal vor Ort registrierte niedrigere Innendrücke als bei Fässern mit einem typischen HFCKW-141b-System und keinerlei Anschäumung. Der Spritzschaum wurde mit einer Standardausrüstung (Gusmer H-2000) aufgebracht, die das Einstellen der Betriebsparameter erleichterte.

BASF maß dem Test erhöhte Bedeutung bei und erwartete eine Bestätigung seines eigenen Testprotokolls der letzten Änderungen an der Rezeptur des Enovate™ 3000-Systems. Voraus gegangen waren mehr als 2½ Jahre experimenteller Anwendung von Enovate™ 3000 auf unterschiedlichsten Dächern zu allen Jahreszeiten und im ganzen Land.

Zusammenfassung der Testergebnisse

Der Enovate™ 3000-Spritzschaum ließ sich leichter verarbeiten als HFCKW-141b-Schaum und zeigte ein gleichmäßigeres Muster.

Obwohl es ein heißer Tag war und der Schaum auf schwarzem Polyurethan aufgebracht wurde, konnte ein gutes Oberflächenprofil ohne sichtbare Kriech- oder Schrumpfneigung erzielt werden.

Im Vergleich mit HFCKW-141b, dem derzeit noch bevorzugten Treibmittel der PUR-Industrie, ergab das für die selbe Schaumdichte formulierte System mit Enovate™ 3000 eine feinere Zellstruktur mit weniger Nadelstichbildung und weniger Kriechen bzw. seitlicher Rollneigung. Darüber hinaus bietet Enovate™ 3000 die bessere Druckfestigkeit, was bei begehbaren Spritzschaumdächern einen bedeutenden Vorteil darstellt. Hinzu kommt sein niedrigerer Siedepunkt, der dem Anwender ein größeres Verarbeitungsfenster erschließt.

Der Test bestätigte außerdem, dass sich Enovate™ 3000-basierte Systeme mit Erfolg bei vergleichbaren Verarbeitungskosten wie für HFCKW-141b-Systeme verarbeiten lassen.

Das Programm

Der Enovate™ 3000-Systemtest bei Honeywell Aerospace Electronics in Boyne City ist Teil eines größeren BASF-Testprogramms. So wurde der Spritzschaum im ersten Halbjahr 2001 auf einem Dach in Kalifornien, zwei weiteren in Arizone und einem in Georgia getestet – in allen Fällen mit Standardfässern und unter normalen Versandbedingungen.

Die Dichte der eingesetzten Enovate™ 3000-basierten Systeme lag bei < 0,05 g/cm3, die gemessenen Druckfestigkeiten bei > 4 bar. Das BASF-Programm erweitert die Anzahl der geprüften Dächer und Dachformen und ergänzt die bisherigen Untersuchungen anderer Unternehmen, wie Resin Technology und Central

Coatings.

Zitate:

1. „Enovate™ 3000 scheint seine führende Rolle als bevorzugtes HFKW-Treibmittel zu festigen, und wir freuen uns auf die weitere Arbeit damit,“ so Tom Harris, Produktmanager für Spritzschäume bei BASF.

2. „Wir haben den Enovate™ 3000-Schaum heute zum ersten Mal verarbeitet und sind damit bestens zurecht gekommen. Es war ziemlich warm, und obwohl wir einen schwarzen PUR-Belag überschäumen mussten, erhielten wir ein gutes Oberflächenprofil. Das HFKW-245fa reagierte sehr gut. Wir hatten keinerlei Kriech- oder Schrumpfprobleme,“ bestätigt Dick West, Eigner von West Roofing Systems.

3. „Es ist uns gelungen, die erfolgreiche Verarbeitbarkeit von Enovate™ 3000-basierten Systemen zu wettbewerbsfähigen Kosten g

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Honeywell Fluorine Products ist Teil von Honeywell Specialty Chemicals, einem weltweit führenden Hersteller und Anbieter von Spezial- und Feinchemikalien für unterschiedlichste Einsatzbereiche, und zählt zu den Pionieren in der Entwicklung von Fluorkohlenstoffen für umweltverträgliche Kälte- und Schaumtreibmittel. Weitere Informationen über das Produkt- und Serviceangebot sind im Internet unter www.honeywellrefrigerants.com erhältlich

Honeywell ist ein dynamischer Konzern mit USD 25 Milliarden Umsatz aus diversifizierten Technologie- und Fertigungsaktivitäten für Kunden in aller Welt. Kerngeschäfte sind Produkte und Service für Raum- und Luftfahrt, Gebäude-, Haus- und Industriesteuerungen, Kfz-Produkte, Kraftwerkssysteme, Spezialchemikalien, Fasern, Kunststoffe sowie Elektronik- und andere Hochleistungsmaterialien. Das Unternehmen zählt außerdem zu den führenden Software-Häusern und Anbietern von eCommerce-Diensten im Internet, einschließlich MyPlant.com und MyFacilities.com, und ist Gründungsmitglied von Cordiem Inc., einem industriellen Business-to-Business-Dienstleister für die Luftfahrtindustrie (www.cordiem.com). Honeywell beschäftigt rund 120.000 Menschen in 95 Ländern der Erde und wird an der New Yorker Börse (im Ticker kurz HON) sowie an den Aktienmärkten in London, Chicago und Fernost gehandelt. Die Honeywell-Aktie gehört zu den 30 Werten, aus denen sich der Dow Jones Industrial Average zusammensetzt, und wird auch im Standard & Poor 500 Index geführt. Weitere Informationen siehe www.honeywell.com im Internet.

Diese Pressemitteilung enthält „Forward-looking Statements“ nach Abschnitt 21E des „Securities Exchange Act“ der USA von 1934, einschließlich Aussagen über zukünftige Geschäftsaktivitäten, finanzielle Leistungsfähigkeit und Marktbedingungen. Diese Aussagen verstehen sich mit allen Einschränkungen und Unwägbarkeiten derartiger Geschäftsprognosen, wie in unseren Ausführungen an die Securities Exchange Commission näher erläutert.

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