
9 Jun 2004
Husky entwickelt richtungsweisendes flip-flop-verschlusskappensystem
Mit patentiertem SwingChutes-System für effizientes In-mold-Handling
Der Markt für Feuchtigkeitstücher boomt. Gleiches gilt für die Nachfrage nach Kunststoffbehältern und Verschlusskappen für diese Einwegartikel. Allein in Nordamerika sind bereits mehr als 100 verschiedene Tücher im Handel, für Anwendungen im Haushalt über die Fahrzeug- bis hin zur Körperpflege. Die New England Consulting Group schätzt das Marktvolumen in den USA auf USD 2 Milliarden und prognostiziert ein Wachstum bis 2010 auf USD 4,5 Milliarden.
Husky hat eine außergewöhnliche Lösung zur Produktion von Flip-flop-Verschlusskappen mit integrierten Scharnierdeckeln entwickelt, die gegenüber herkömmlichen Systemen eine 10 bis 15 % höhere Ausstoßleistung erschließt und 15 bis 25 % Stellfläche sparen kann. Die meisten Flip-flop-Kappen werden als Freifallteile spritzgegossen oder mit Roboter entnommen und dann durch eine Zusatzvorrichtung außerhalb der Maschine geschlossen. Das funktioniert zwar, gibt dem Spritzgießer jedoch nicht den Wettbewerbsvorsprung, den er im heutigen Markt braucht. Als Freifallteile können die Kappen beschädigt werden oder verschmutzen und die Laufleistung der Maschine beeinträchtigen, falls sie beim Schließen des Werkzeugs hängen bleiben. Und der Einsatz von Entnahmerobotern erhöht die Gesamtzykluszeit sowie den Platzbedarf und die Systemkosten.
Die patentierte SwingChutes-Technik von Husky arbeitet mit einer nocken- oder servoangetriebenen Welle, die beim Öffnen des Werkzeugs je einen Entnahmearm vor die einzelnen Kappen schwenkt. Saugnoppen am Armenden greifen das ausgeworfene Teil und schwenken es aus dem Werkzeug heraus. Während das Werkzeug wieder schließt, wird der Scharnierdeckel „vorgefaltet“, in eine seitlich am Werkzeug befestigte Führungsrutsche gegeben und dort von einem Druckluftzylinder geschlossen, bevor die fertige Kappe den Werkzeugbereich verlässt. Aus der Führungsrutsche heraus lassen sich die Teile bequem über ein Förderband oder andere Folgesysteme abtransportieren.
„Das Schließen der Kappen bei gleichzeitiger Schließbewegung des Werkzeugs bewirkt eine deutliche Optimierung der Zuverlässigkeit und Zykluszeit des Systems,“ sagt Bruce Catoen, Vizepräsident Husky, Automatisierte Systeme. „Der integrierte Schließmechanismus vereinfacht die Automatisierung und erübrigt ein entsprechendes Folgesystem. Resultat sind erheblich geringere Investitionskosten und weniger Platzbedarf.“
Die SwingChutes-Technik lässt sich in eine Vielzahl weiterer Verschlusskappen-, Behälter- und Gehäuseanwendungen integrieren. „SwingChutes bieten eine schnellere Entnahme als Freifall- oder robotisierte Systeme, ohne zusätzliche Stellfläche zu beanspruchen,“ so Catoen weiter. „Bei einem Kunden konnten wir die Zykluszeit für ein 2x8 fach-Flip flop-System mit SwingChutes um mehr als 20 % reduzieren.“
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Husky Injection Molding Systems
Hinweise für Redakteure
Husky Injection Molding Systems (www.husky.ca) ist ein globaler Ausrüster und Dienstleister für die Spritzgießindustrie. Husky-Kunden nutzen das breit gefächerte Produkt- und Serviceangebot zur Fertigung unterschiedlichster Endanwendungen, von Verpackungs- und technischen bis hin zu Fahrzeugteilen. Mit über 40 Service- und Vertriebsniederlassungen unterstützt das Unternehmen Kunden in mehr als 100 Ländern der Erde. Die Produktion ist an Campus-Standorten in Kanada, den USA, Luxemburg und China zusammengezogen. Die Stammaktien des Unternehmens (HKY) werden an der Börse von Toronto gehandelt und sind im S&P/TSX-Generalindex gelistet.
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