
1 Jul 2004
Sanitärartikel wieder „Safe to Touch™“ - Perstorp´s neue antivirale und antimikrobische Formmassen mit keramikähnlichem Touch und Klang
Den Herstellern und Lieferanten von Sanitärartikeln – für öffentliche Gebäude, Flughäfen, Bahnhöfe, Restaurantketten oder Krankenhäuser – steht nun eine neue wertvolle Waffe zur Bekämpfung der Verbreitung von Krankheiten und Infektionen zur Verfügung. Wie unlängst vom schwedischen Anbieter von Spezial-Chemikalien Perstorp angekündigt, können eine Fülle von Sanitärartikeln für den öffentlichen und privaten Bedarf, darunter WC-Sitze, Badregale und anderes Badzubehör, mit Polygiene™, einer neuen Produktserie mit zuvor unerreichten antiviralen und antibakteriellen Eigenschaften, wieder “Safe to Touch” gemacht werden. Bei einer zum Patent angemeldeten Formulierung dieser Formmassen wurde erstmalig nachgewiesen, dass sie neben einer Vielzahl von schädlichen Bakterien und Pilzen auch das SARS-Coronavirus (SARS-CoV) bei Berührung abtötet, was die überlegene antibakterielle und antivirale Wirkung von Polygiene weiter unterstreicht.
In diesen Sanitärprodukten kann Polygiene mit seinen herausragenden antibakteriellen und antiviralen Eigenschaften dazu beitragen, den „Übertragungsweg“ von Krankheiten zu unterbrechen. So kann diese Technologie in Verbindung mit einem hohen Maß an persönlicher Hygiene und entsprechenden Vorsorgemaßnahmen zur Sicherstellung der Sauberkeit an öffentlichen Orten, wo die Gefahr einer Ansteckung vergleichsweise hoch ist, einen wirksamen Beitrag gegen die Verbreitung von Krankheiten leisten. Die neuen Formmassen eignen sich auch für Lichtschalter und andere elektrische Installationsmaterialien, für öffentliche Telefone, Wickeltische, Aufzugknöpfe und eine Fülle anderer Dinge, die in öffentlichen Gebäuden oder im privaten Wohnumfeld vielfach anzutreffen sind und oft berührt werden. Auch wenn es kein Ersatz für eine normale Hygienevorsorge ist, Polygiene bietet einen zusätzlichen Schutz, da die Wirkung des Materials gegen Viren und Bakterien unmittelbar bei Berührung einsetzt.
Nach erfolgreichen Tests am ausgesprochen widerstandsfähigen SARS-Coronavirus ist Perstorp sehr zuversichtlich, dass die Wirkung von Polygiene gegen eine noch größere Vielfalt an Viren und Bakterien in einer neuen Reihe von Laborprüfungen nachgewiesen werden wird, die derzeit in Asien und Europa durchgeführt werden. Ein zentraler Schwerpunkt des Erprobungsprogramms des Unternehmens sind MRSA-Keime (Methicillin-resistente Staphylococcus aureus), die insbesondere in Krankenhäusern und Pflegeheimen eine kritische Gefahr darstellen, da sie schwere Krankheiten wie postoperative Entzündungen und Lungenentzündungen verursachen können. In Untersuchungen an der Universität Mailand, Italien, wurde die Wirkung von Polygiene gegen Staphylococcus aureus bereits nachgewiesen.
Polygiene ist ein Ergebnis von drei Jahren Forschung und Entwicklung, das sich in einer Vielzahl von spritzgießfähigen Aminoplasten wie Aminel® und Amitec™ sowie in Harnstoff-Pressmassen einsetzen lässt. Die Technologie nutzt die inhärenten antibakteriellen und antiviralen Eigenschaften der Grundstoffe und ergänzt diese um einen Zusatzstoff der zweiten Generation mit antiseptischer Wirkung. Dieser Zusatzstoff wird gleichmäßig im Formteil verteilt und fest in die Kunststoffmatrix eingebunden, so dass seine Schutzwirkung nie nachlässt oder verloren geht, ganz im Gegensatz zu Oberflächenbeschichtungen. Der Zusatzstoff ist darüber hinaus für den Anwender und die Natur völlig unbedenklich, enthält keine gechlorten oder flüchtige organische Verbindungen (VOCs) und beeinflusst auch weder die wünschenswerten mechanischen und physikalischen Eigenschaften noch die Verarbeitbarkeit der Formmassen.
Aminoplaste werden vielfach in Anwendungen eingesetzt, die ein hohes Maß an Hygiene voraussetzen. Diese Werkstoffe sind zäh und lange haltbar, haben einen keramikähnlichen Griff und Klang und gute Oberflächeneigenschaften, sind hitzefest, kostengünstig und weitgehend chemikalienbeständig, haben gute elektrisch isolierende Eigenschaften und sind von Natur aus ohne Flammschutzadditive flammwidrig. Und da zu ihrer Herstellung keine Lösungsmittel verwendet werden, sind sie
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Perstorp
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Als führender Anbieter von Spezial-Chemikalien und Materialien bedient die schwedische Perstorp AB in erster Linie Kunden aus der Farbindustrie, der kunststoffverarbeitenden Industrie, der Automobilbranche und dem Baugewerbe. Das Unternehmen verfügt über Produktionsanlagen in acht Ländern in Europa, Nordamerika und Asien und beschäftigt weltweit 2100 Mitarbeiter. 2003 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 800 Mio. USD.
Technische Werkstoffe sind schon seit über 80 Jahren das Metier der Firma Perstorp. Die Wissenschaftler des Unternehmens sind ständig bestrebt, die Produkte und Technologien weiterzuentwickeln und ihre Produktivität, Qualität, Anwendungsvielfalt und Umweltverträglichkeit zu verbessern. Hinter dem weltweiten Produktions- und Vertriebsnetz von Perstorp stehen jahrelange Erfahrung und ein einzigartiges Know-how – und für den Kunden die zuverlässigsten und qualitativ hochwertigsten Produkte und Dienstleistungen am Markt.
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