
23 Jul 2003
Bei Ölabscheidern setzt Bosch auf Technyl®
Freiburg, Deutschland, June 2003 – Der Systemlieferant Bosch, Werk Waiblingen Kunststofftechnik, hat in Zusammenarbeit mit Rhodia Engineering Plastics, Freiburg, zwei Ölabscheider-Konzepte für Dieselmotoren entwickelt, bei denen die Gehäuse und weitere Teile aus dem Polyamid Technyl® von Rhodia hergestellt werden. Die Stand-alone-Lösung mit drei Schlauchanschlüssen setzt DaimlerChrysler für die A-Klasse ein. In Kürze wird eine weitere Dieselmotoren-Anwendung als Kassetten-Version, die auf der Zylinderkopfhaube aus Aluminium fixiert ist, in den Serieneinsatz gehen.
Für beide Ausführungen kommt Technyl® A 218 MT15 V25 zum Einsatz, ein hitzestabilisiertes, glasfaser- und mineralverstärktes Polyamid 66, das die hohen Anforderungen an die mechanischen Eigenschaften, die Beständigkeit und die Verarbeitbarkeit erfüllt.
Als Teil der umweltverträglichen, geschlossenen Kurbelgehäuse-Entlüftung werden Ölabscheider von dem Blow-by-Gas durchströmt, das bei laufendem Motor aus den Brennräumen in das Kurbelgehäuse gelangt – ein aggressives Gemisch aus Luft, Ölnebel und Groböltröpfchen sowie Kraftstoffresten, Wasserdampf, Ruß und anderen Verbrennungsprodukten. Daraus trennen sie fast das gesamte Öl und andere flüssige Bestandteile ab, die zurück in den Ölkreislauf gelangen, während das verbleibende Gasgemisch erneut der Ansaugluft des Motors zugeführt wird.
Aus Technyl® A 218 MT15 V25 sind sowohl die Gehäuse der Ölabscheider als auch die Wendel für das Zentrifugal-Abscheiden der größeren Tröpfchen sowie der Stützkörper für das Vlies, das den feinen Ölnebel bindet. Ebenfalls aus Polyamid ist der mit Fluorsilikon umspritzte Stützkörper für die Membran des Druckregelventils. Mit der Kombination aus Glasfasern und Mineral-Partikeln bietet dieser Technyl® Typ genau die anspruchsvolle Kombination von Eigenschaften, die sowohl durch die Anwendung als auch durch die Forderung nach hoher Effizienz bei der Verarbeitung gegeben sind.
• Funktionsseitig gehören dazu hohe Steifigkeit und Dimensionsstabilität, geringe Kriechneigung, Temperaturbeständigkeit von –35 °C bis 130 °C und Alterungsbeständigkeit in Gegenwart des aggressiven Mediengemischs aus Schmieröl, Kraftstoff, Wasser und Säuren sowie von außen angreifender Medien wie Salzlösungen.
• Fertigungsseitig gaben die gute Verschweißbarkeit, der geringe Verzug, der die Werkzeugauslegung vereinfacht, und die gute Fließfähigkeit des Materials den Ausschlag für die Materialwahl.
Rhodia Engineering Plastics beriet Bosch bei der Materialauswahl und der Optimierung des Fertigungsprozesses. Bei der Kommerzialisierung solcher Projekte bietet der Rohstoffhersteller seinen Kunden umfangreichen Support in Form von Fließsimulationen, Finite-Elemente-Berechnungen und einer Vielzahl von Labor-Prüfungen wie Alterungs-, Berstdruck- und Leckagetests
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Rhodia Engineering Plastics, mit Firmensitz in Lyon, gilt im Weltmarkt der technischen Thermoplaste als Spezialist für Polyamide. Hinter dem globalen Vertriebsnetz des Unternehmens stehen Produktionsstätten und technische Entwicklungszentren in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien. Für weitere Informationen zum Unternehmen besuchen Sie bitte die Website von Rhodia Engineering Plastics unter www.rhodia-ep.com.
Rhodia ist eine der weltgrößten Hersteller von Spezialchemikalien. Die Unternehmensgruppe bietet ihren Kunden maßgeschneiderte Lösungen auf der synergistischen Basis richtungsweisender Technologien, qualifizierter Mitarbeiter und langjähriger Erfahrung mit einer breiten Palette innovativer Produkte und Dienstleistungen für unterschiedlichste Einsatzbereiche und Anwendungen, von Gesundheitspflege, Lebensmittelindustrie, Umwelttechnik, Pharmazeutik und Agrarchemie bis hin zu Fahrzeugbau, Elektronik und Fasern. Rhodia hat sich den Prinzipien für nachhaltige Entwicklung verpflichtet und pflegt mit seinen Aktionären eine offene Kommunikation über seine Aktivitäten und Leistungsbilanz. Im Geschäftsjahr 2002 erzielte die Gruppe mit 24.500 Mitarbeitern weltweit einen Nettoumsatz von EUR 6,6 Milliarden. Die Rhodia-Aktie wird an den Börsen in Paris und New York gehandelt.
Für nähere Informationen besuchen Sie bitte Rhodia im Internet unter: www.rhodia.com
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Christine Bourguignon
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