
30 Mar 2009
Die enge Kooperation zwischen Rhodia Polyamide, Inoplast und dem Nutzfahrzeughersteller trugen ebenfalls zum Erfolg dieses Projektes bei.
Lyon, France – 30. März 2009 – Rhodia und Inoplast innovieren und erzeugen den ersten Polyamidträger für Kühlerhauben. Dieses Projekt, das auf einer bekannten LKW-Reihe in Produktion steht, hat zum Ziel, die Kosten zu senken und das Fahrzeug leichter zu machen, gleichzeitig aber auch die Funktion dieses Trägers beizubehalten, der ein wesentliches Strukturelement für die Steifigkeit bildet. Technyl Star™ AFX, das Polyamid der neuen Generation von Rhodia, konnte dank seiner unübertroffenen mechanischen Beständigkeit und seines außergewöhnlichen Fließvermögens als einziges dieses Lastenheft erfüllen.
Technyl Star™ AFX ermöglichte eine 30%ige Kostensenkung gegenüber dem entsprechenden Metallträger sowie mehr als 10% Gewichtsenkung am Bauteil, wodurch es somit zu einem leichteren Fahrzeug und zu einer Reduzierung der CO2-Emissionen beiträgt.
Technyl Star™ AFX zeigt auch hier weitaus höhere Leistungen als ein Standardpolyamid, mit einer außergewöhnlichen Steifigkeit, verbunden mit einer hervorragenden Oberfläche, sogar bei einem hohen Prozentsatz an Glasfasern (bis zu 60%). Dieses Fließvermögen des Werkstoffes ermöglicht es ebenfalls, weiterhin eine unglaublich leichte Formveränderung durch Einspritzung zu bieten, und gleichzeitig Steifigkeitswerte zu erhalten, die bisher bei Polyamid unmöglich waren.
Der Erfolg dieses Projektes ist ebenfalls auf die enge Zusammenarbeit von drei Unternehmen zurückzuführen. Zusätzlich zu seinem Produkt Technyl Star™ AFX hat Rhodia seine neue MMI-Technologie* eingebracht; dieses Simulationstool neuer Generation ermöglicht es, bei der Vorhersage des Verhaltens von Polyamidteilen noch weiter zu gehen, indem insbesondere die Ausrichtung der Glasfasern bei den Strukturberechnungen in Betracht gezogen wird. Dadurch konnte Inoplast das ideale Bauteildesign genauer definieren, um die Anforderungen hinsichtlich Steifigkeit und Vibrationsfestigkeit des Trägers zu erfüllen, gleichzeitig aber auch sein Gewicht zu optimieren.
„Mit diesem Erfolg veranschaulicht Rhodia erneut seine Innovationsfähigkeit bei der Suche nach Gewicht- und Kostensenkung an Fahrzeugen im Dienste der Hersteller“, bestätigt Cyril Primat, Leiter der Strukturteile bei Rhodia Polyamide. „Technyl Star™ AFX ist dabei ein Material, das wirkliche neue Horizonte in diesem Bereich schafft, insbesondere dadurch, dass Metall bei Strukturteilen vorteilhaft ersetzt werden kann.“
* MMI: Multi-scale modelling, Mechanical calculation, Injection moulding simulation
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Rhodia Polyamide ist voll in die Rhodia Gruppe integriertes Unternehmen mit Polyamide 6.6 als Hauptprodukt. Seine Strategie basiert auf drei Grundpfeilern: weltweite Konkurrenzfähigkeit in den Bereichen Zwischenprodukte & Polymere sowie einer starken Weiterentwicklung in schnell wachsenden Märkten; die Stärkung des Bereichs technischer Kunststoffe als Wachstumsmotor; die Konzentration auf die Regionen Asien und Brasilien als wichtigste Wachstumsmärkte abgesehen von Europa. In Südamerika ist Rhodia außerdem hervorragend aufgestellt im Bereich der Phenole und Adiponitrile sowie der technischen Fasern und Garne.
Weitere Informationen unter: www.rhodia.com.
Rhodia, besteht aus einer Chemien Gruppe international tätiger Industrieunternehmen, die sich den Prinzipien der nachhaltigen Entwicklung verpflichtet haben. führend in seinen Geschäftsbereichen, Ziel der Gruppe ist es, durch optimierte Arbeits-, Geschäfts- und Betriebsabläufe sowie mit ihrer Innovationsfähigkeit die Leistungsfähigkeit ihrer Kunden zu steigern. In sechs Unternehmen aufgestellt ist Rhodia der Partner namhafter Marktführer in den Bereichen Fahrzeugbau, Reifen, Elektronik, Parfüme, Gesundheits-, Kosmetik- und Heimpflegeartikel. Rhodia ist im Euronext in Paris gelistet. Mit rund 14.500 Mitarbeitern weltweit erzielte die Gruppe im Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von EUR 4,8 Milliarden.
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