
5 Oct 2004
SCR-Infrastruktur schreitet voran
Gemeinsame Presseverlautbarung der folgenden Unternehmen:
| DAF Trucks N.V. | OMV AG |
| DaimlerChrysler AG | Total SA |
| Iveco S.p.A | AMI Agrolinz Melamine International GmbH |
| Renault Trucks | BASF AG |
| Volvo Truckx | Fertiberia |
| BP p.l.c. | SKW Piesteritz GmbH |
| CEPSA SA | Yara International ASA |
| Kuwait Petroleum International Limited | Brenntag GmbH |
| Shell Europe Oil Product | Kruse Chemie |
| Texaco Nederland B.V. | Univar Europe |
• Spitzengespräch anlässlich der IAA Nutzfahrzeuge
• Logistikpartner mit Konzepten zur Kundenbelieferung
• Zahl der Pilot-Tankstellen steigt
• AdBlue-Produktion und -Logistik europaweit sichergestellt
Mehr Pilot-Tankstellen für AdBlue, neue Kooperationspartner aus dem Logistikbereich, hohe Bereitschaft seitens der Chemieunternehmen, wachsendes Interesse aus der Mineralölbranche – der Aufbau der notwendigen Infrastruktur für die SCR-Technik schreitet zusammen mit dem Näherrücken des Einführungstermins entsprechend ausgestatteter Lkw planmäßig voran. Dies stellten die an der Vermarktung der SCR-Technik beteiligten Kooperationspartner anlässlich eines Treffens auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover einhellig fest.
Einführung wird gemeinsam weiter vorangetrieben
Am 23. September trafen sich am Rande der Ausstellung Lkw-Hersteller, Chemieunternehmen, künftige Logistikpartner, Vertreter der Mineralölbranche und interessierte Beobachter zu einem Spitzengespräch, um den Stand der umweltfreundlichen SCR-Technik für Nutzfahrzeugmotoren festzuhalten und die Einführung weiter voranzutreiben. Die teilnehmenden Lkw-Hersteller DAF, Iveco, Mercedes-Benz, Renault Trucks und Volvo Trucks repräsentieren zusammen etwa 80 Prozent des europäischen Lkw-Markts. Alle fünf Hersteller setzen zur Erfüllung der künftigen europäischen Abgasregelungen Euro 4 und Euro 5 sowie darüber hinaus gemeinsam auf die SCR-Technik, die zurzeit im engen Schulterschluss mit Chemie- und Mineralölbranche sowie Logistik-Unternehmen eingeführt wird.
SCR wandelt Stickoxide in harmlose Luftbestandteile um
Der SCR-Katalysator wandelt unter Beigabe der wässrigen Harnstofflösung AdBlue giftige Stickoxide (NOx) in die harmlosen Luftbestandteile Stickstoff und Wasserdampf um. Das in einem separaten Tank mitgeführte AdBlue ist ungiftig, einfach in der Handhabung und verursacht keinerlei Probleme für Fahrer und Fahrzeug. Darüber hinaus sinkt der Kraftstoffverbrauch von Lkw mit SCR-Technik gegenüber vergleichbaren Euro 3-Fahrzeugen um etwa zwei bis fünf Prozent. Durch diese Einsparung wird der Bedarf an AdBlue als zusätzlichem Kraftstoff ausgeglichen.
Logistik-Unternehmen haben Lieferkonzepte entwickelt
Die führenden europäischen Harnstoff-Produzenten unterstrichen in Hannover noch einmal ihre Lieferfähigkeit von AdBlue. Neu ist, dass sich jetzt Logistik-Unternehmen in der Kooperation für mehr Sauberkeit im Straßengüterverkehr engagieren. Sie haben Konzepte erarbeitet, um eine Belieferung von Unternehmen – ob mit oder ohne Betriebstankstelle – kurzfristig sicher zu stellen. Die ersten Fahrzeuge mit SCR-Technik werden ab Januar kommenden Jahres an Kunden ausgeliefert. Zu diesem Zeitpunkt wird die AdBlue-Produktion und -Logistik europaweit sichergestellt sein.
Mittel- und langfristig keine Alternative zu SCR in Sicht
Gleichzeitig ist die Zahl der öffentlichen Tankstellen für die Betankung der Lkw mit AdBlue parallel zur regulären Kraftstoffbefüllung angestiegen. Neben den bekannten Tankstellen in Deutschland wurden in Österreich und Schweden Pilot-Tankstellen eröffnet. Ihre Zahl wird sich bereits in den nächsten Wochen deutlich erhöhen, die Erschließung weiterer europäischer Länder wird vorbereitet.
Die an der Kooperation beteiligten Lkw-Hersteller stellten abschließend fest, dass sie unverändert mittel- und langfri
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